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Eisprung und fruchtbare Tage berechnen

Sehr viele Frauen machen sich nur wenige Gedanken über ihren Monatszyklus. Das liegt bestimmt auch mit daran, dass wir, wenn wir die Pille nehmen, keinen echten Zyklus haben. Der Eisprung wird unterdrückt – das ist ja der Sinn der Anti-Baby-Pille; und die Monatsblutung fällt je nach Präparat komplett weg oder kommt mit fast absoluter Verlässlichkeit in der pillenfreien Zeit.

Wenn wir dann aber schwanger werden möchten, kramen wir unsere Kenntnisse aus dem Biologieunterricht wieder hervor. Für viele ist es dann das erste Mal im Leben, dass sie sich mit ihrem Monatszyklus und ihrer Fruchtbarkeit beschäftigen. Unverzichtbare Voraussetzung für das Wunschkind ist nämlich der Eisprung, an dem die Eierstöcke ein reife Eizelle entlassen, die dann während der fruchtbaren Tage mit etwas Glück befruchtet wird.

Ein praktisches Hilfsmittel bei Kinderwunsch ist deswegen ein Eisprungrechner, mit dessen Hilfe man fruchtbare Tage ausrechnen kann, an denen die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis deutlich höher ist als während der anderen Tage im Monatszyklus.

Einen Eisprungrechner zu verwenden ist der erste Schritt in Richtung geplanter Schwangerschaft; erst wenn es partout nicht klappen will, werden schwerere Geschütze aufgefahren, die Hormonbehandlung oder künstliche Befruchtung heißen können.

Aber auch, wenn Sie eine ungeplante Schwangerschaft vermeiden wollen, kann Ihnen ein Eisprungrechner helfen. Wenn Sie Ihre fruchtbarsten Tage kennen, können Sie an diesen Tagen abstinent bleiben oder aber zusätzliche Methoden der Empfängnisverhütung anwenden.

Als Empfängnisverhütung ist ein Eisprungrechner allein allerdings nicht ausreichend. Es gibt zahlreiche Faktoren, die den Eisprung verzögern oder vorzeitig auslösen können, so dass auch an den normalerweise unfruchtbaren Tagen eine Befruchtung stattfinden kann. Es kann also angebracht sein, rund um die fruchtbaren Tage eine großzügige “Puffer-Periode” einzubauen.