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Anzeichen des Eisprungs

Es gibt eigentlich keine echten Anzeichen dafür, dass ein Eisprung stattgefunden hat, oder besser gesagt: Es gibt keine Anzeichen, die jede Frau einfach so spüren würde.

Manche Frauen verspüren aber den so genannten “Mittelschmerz”. Er wird je nach Frau als stechend oder ziehend beschrieben, immer nur auf einer Seite des Unterbauchs. Diesen Schmerz verspüren sie etwa ein bis zwei Tage vor dem Eisprung.

Ob dieser Schmerz tatsächlich etwas mit dem Eisprung zu tun hat ist unsicher, Mediziner bezweifeln das meistens. Falls er mit dem Eisprung in Verbindung steht, könnte er von einer Bauchfellreizung kommen, die vom Follikelsprung (ein anderes Wort für Eisprung) ausgelöst wird. Eine andere Erklärung lautet, dass die Bewegung des Eileiters den Schmerz auslöst. Bauchschmerzen gibt es aber aus vielen Gründen, es ist also nicht immer klar, ob dieses Anzeichen Eisprung bedeutet oder vielleicht leichte Magenkrämpfe.

Ebenfalls zur Bestimmung des Eisprungs kann der Zervixschleim herangezogen werden. Die Zervix, der Gebärmutterhals, wird normalerweise von einem Schleimpfropf verschlossen, der vor Krankheitserregern schützt. Um den Eisprung herum wird dieser Schleim durchlässig, um eine Befruchtung zu ermöglichen. Mit etwas Übung lässt sich der Unterschied in der Konsistenz erkennen.

Sehr unzuverlässig ist die Basaltemperatur, also die ganz früh morgens gemessene Grundtemperatur des Körpers. Sie steigt nach dem Eisprung leicht an. Man kann also nur im Nachhinein feststellen, dass ein Eisprung stattgefunden hat. Zudem lässt sich die Temperatur durch so viele Faktoren beeinflussen, dass sie nicht wirklich aussagekräftig ist.

Egal ob Mittelschmerz, Zervixschleim oder Basaltemperatur, diese Anzeichen des Eisprungs sind meist sehr subtil, und nur wer seinen Körper gut kennt, kann die Unterschiede auch wahrnehmen. Mit etwas Übung können sie aber bei der Bestimmung der fruchtbaren Tage helfen.

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