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Der Zyklus und die fruchtbaren Tage

Der Monatszyklus funktioniert durch ein extrem feines und komplexes Gleichgewicht der Hormone. Sie sorgen dafür, dass in jedem Zyklus eine reife Eizelle freigesetzt wird, die dann von einem Spermium befruchtet werden kann. Gleichzeitig regen die Hormone den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut an. Wird das Ei befruchtet, dann findet es so in der Gebärmutter ideale Bedingungen vor und kann sich dort einnisten. Geschieht das, werden im Körper Hormone gebildet, die einen weiteren Eisprung unterdrücken und so das Fortbestehen der Schwangerschaft sichern.

Kommt es nicht zu einer Befruchtung, nistet sich das Ei auch nicht in der Gebärmutter ein. Da die Schleimhaut in diesem Fall dann auch nicht von den Hormonen unterstützt wird, wird sie, meist etwa zwei Wochen nach dem Eisprung, vom Körper abgebaut und abgestoßen. Dieser Vorgang äußert sich als Regelblutung, die deswegen nicht nur aus Blut, sondern vor allem aus dem Gewebe der Gebärmutterschleimhaut besteht.

Der “Idealzyklus” dauert 28 Tage. Das ist jedoch eigentlich die Ausnahme, viele Frauen haben ihr Leben lang eine völlig andere Zykluslänge. Auch ein viel kürzerer oder viel längerer Menstruationszyklus ist vollkommen normal, von 25 bis 35 Tagen ist also alles noch “im grünen Bereich”.

Im Menstruationszyklus fruchtbare Tage zu berechnen kann sehr einfach gehen. Wichtiger als die Länge des Monatszyklus ist dabei die Regelmäßigkeit. Zwar meinen viele, der Eisprung wäre ziemlich genau in der Mitte des Zyklus. Tatsächlich findet er aber meist etwa zwei Wochen vor der Menstruation statt.

Um bei Ihrem Monatszyklus fruchtbare Tage berechnen zu können, verwenden Sie am einfachsten einen Eisprungrechner. Dazu brauchen Sie nur den ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung und Ihre durchschnittliche Zyklusdauer.

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